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Pilotprojekt zur Entwicklung, Untersuchung und Darstellung von Lern- und Bildungsprozessen in Theater-/Tanz-/Filmprojekten mit Schüler/innen.
Alexander Wenzlik - Spielen in der Stadt e.V. und Tom Biburger - Institut für Angewandte Kulturelle Bildung IAKB.
Woher wir kommen, wohin wir gehen - Praxisforschungsprojekt - Leben lernen - Kooperationsprojekt von Spielen in der Stadt e.V. und Institut für Angewandte Kulturelle Bildung IAKB.
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Verschränkung von Praxis- und Untersuchungsmethodik
Die Initiatoren entwerfen gemeinsam mit den Partnerschulen und Künstlern
sowie Kulturpädagogen den Praxisrahmen und gemeinsam mit
Partneruniversitäten das Forschungsdesign. Um eine möglichst effektive
Verzahnung von Projektsituation und wissenschaftlicher Untersuchung zu
erreichen, bedingen und durchdringen sich Projektpraxis und Forschung
gegenseitig. Die Projektanordnung ist so offen strukturiert, dass die
Ereignisse innerhalb des Prozesses eine flexible Änderung jeder Zeit möglich
machen. Das Forschungsdesign bezieht sich mit einer neuen
"maßgeschneiderten"
Kombination von Methoden auf diese Flexibilität und kann so immer wieder der
jeweiligen Projektsituation angepasst werden.Angewandte Untersuchungsmethoden
Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Verschränkung der Projektpraxis mit der wissenschaftlichen Untersuchung ist die Schaffung einer Reihe von spezifischen Bedingungen auf der Ebene der Projektanordnung. Die Einheit von praktischer Durchführung und wissenschaftlicher Untersuchung der kulturpädagogischen Projektpraxis Modellhaft, innovativ und kennzeichnend für das Praxisforschungsprojekt - Leben lernen ist die Verbindung von Kunst/Kultur und Wissenschaft, das heißt von Kunst und Kulturpädagogik in der Praxis und wissenschaftlicher Reflexion der Praxis in der Theorie. Beide Bereiche können nur zu Ergebnissen führen, wenn sie sich gegenseitig durchdringen, wenn einzelne Akteure des Projektes auch gleichzeitig Beobachter sind. Ein kulturpädagogisches Projekt braucht den Künstler und Pädagogen in einer Person, der auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung Projekte mit Kindern und Jugendlichen durchführen kann. Zur wissenschaftlichen Untersuchung dieser Projekte werden Projektlaboratorien geschaffen, in denen sich der Blick, den Wissenschaftler von außen mit einer gewissen Distanz auf das Projekt haben und die Perspektive der Projektinitiatoren, die gleichzeitig als Künstler bzw. Kulturpädagogen und Wissenschaftler am Projekt aktiv mit den Kindern und Jugendlichen teilnehmen, verschränken. Nur in dieser Konstellation können die Projekt-Laboratorien ihre Aufgaben erfüllen und sich kontinuierlich im Hinblick auf die Herstellung einer gemeinsam von Schule, Kunst, Kulturpädagogik, Künstlern, Schülern und Eltern gestalteten lebendigen Lernkultur entwickeln. Labor im Feld - Experiment mit offenem Ausgang ![]() » Grafische Darstellung des Forschungsplans (PDF) Zeitraum der Untersuchung
Vorstudien in Schulklassen und Arbeitsgemeinschaften der Fritz-Lutz-Schule und Städtischen Willy-Brandt-Gesamtschule Oktober 2006 - September 2007 Theater-/Tanzprojekte mit Abschlussaufführungen in drei Kursen an zwei Partnerschulen, Dokumentation der Entwicklung und Durchführung der kulturpädagogischen Arbeit in der ersten Ganztagsklasse einer Hauptschule, Datenerhebung und Strukturierung der Auswertung Oktober 2007 - September 2008 Theater-/Tanzprojekte mit Abschlussaufführungen in zwei bis drei Kursen an zwei Partnerschulen, Dokumentation der Entwicklung und Durchführung der kulturpädagogischen Arbeit in der ersten und zweiten Ganztagsklasse einer Hauptschule, Datenvervollständigung und Auswertung Oktober 2008 - Dezember 2008 Auswertung und Ergebnissicherung/Publikationen, Weiterführung der Dokumentation der Entwicklung und Durchführung der kulturpädagogischen Arbeit in einer Hauptschule
Forschungsprojekt zur Ganztagsbildung an Ganztagsschulen |